29. Juli 2026 – 11:30
Der PV-Boom scheint seinen Zenit überschritten zu haben. Wir erklären, wie man in Zeiten von Negativstrompreisen und Anschluss-schwierigkeiten noch wirtschaftliche Solaranlagen planen kann.
Lange war die Antwort einfach: ja, immer. Photovoltaik galt als sichere Investition mit kalkulierbarer Rendite. Das hat sich geändert. Sinkende Einspeisevergütungen, häufigere Nullpreisphasen und neue gesetzliche Regelungen haben die Wirtschaftlichkeit vieler Anlagen unter Druck gesetzt. Wer heute eine PV-Anlage plant, braucht eine andere Strategie als noch vor fünf Jahren. In diesem kostenlosen Webinar zeigen die Gewerbestromexperten von enerkii, wie das geht.
1. Warum der PV-Boom abflacht
Die Einspeisevergütung ist auf einem historischen Tief. Gleichzeitig häufen sich Stunden, in denen so viel Solarstrom ins Netz fließt, dass die Börsenpreise gegen null fallen – und Anlagenbetreiber leer ausgehen. Mit dem Solarspitzengesetz hat der Gesetzgeber diese Dynamik noch verschärft. Viele Anlagen, die auf maximale Einspeisung ausgelegt wurden, rechnen sich heute schlechter als geplant.
2. PV lohnt sich noch – aber anders
Der entscheidende Hebel ist daher der Eigenverbrauch. Wer den selbst erzeugten Strom direkt im Betrieb nutzt, ist von Einspeisevergütung und Börsenpreis weitgehend unabhängig. Wie hoch der Eigenverbrauch ausfallen kann, hängt vom Lastgang des Unternehmens ab – und davon, wie die Anlage dimensioniert wird. Wir zeigen, wie eine sorgfältige Lastgang-Analyse zur Grundlage einer wirtschaftlich optimierten Planung wird.
3. Batteriespeicher: Wann ja, wann nein?
Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch weiter erhöhen und in bestimmten Fällen – etwa in Kombination mit der Reduktion von Lastspitzen oder der atypischer Netznutzung – wirtschaftlich sinnvoll sein. Wir erklären, wann ein BESS interessant sein kann und worauf Sie bei der Entscheidung achten sollten.
4. Kundenbeispiel: So planen wir wirtschaftliche Solaranlagen
Anhand eines realen Projekts zeigen wir, wie wir eine gewerbliche PV-Anlage auf maximalen Eigenverbrauch ausgelegt haben – von der Lastgang-Analyse bis zur fertigen Anlage. Mit konkreten Zahlen zu Investition, Eigenverbrauchsquote und Amortisation.
6. Q&A
Zeit für Ihre Fragen: Wir beantworten konkrete Fälle aus Ihrem Betrieb und geben Orientierung für die nächsten Schritte.