21. Oktober 2026 – 11:30

Prozesswärme klug elektrifizieren

Immer mehr Betriebe möchten ihre Prozesswärme elektrifizieren. In diesem Webinar erklären wir, was bei der Planung bedacht werden muss, damit aus der Sektorenkopplung ein Wirtschaftsvorteil wird.

Eckdaten

21. Oktober 2026, 11:30
30 Min + Q&A
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So wird die Sektorenkopplung zum wirtschaftlichen Hebel

Erdgas bleibt teuer, und auch der CO2-Preis steigt weiter. Für viele Industrie- und Gewerbebetriebe ist die Elektrifizierung ihrer Prozesswärme deshalb längst keine Frage des Ob mehr, sondern des Wie. Doch wer Gaskessel einfach durch strombetriebene Anlagen ersetzt, riskiert neue Kostenfallen auf der Stromrechnung. In 30 Minuten zeigen wir, welche Technologien heute schon marktreif sind, worauf es bei der Planung ankommt und wie Sie Ihre Wärmeversorgung so elektrifizieren, dass sie zum wirtschaftlichen Vorteil wird.

1. Warum Betriebe ihre Wärme jetzt elektrifizieren

Hohe Gaspreise, geopolitische Unsicherheiten und ein CO2-Preis, der mit dem Übergang in den europäischen Emissionshandel weiter anziehen dürfte: Fossile Wärme wird für Unternehmen zunehmend zum Kostenrisiko. Wir ordnen ein, wie sich die Preisentwicklung auf die Wärmekosten auswirkt und warum immer mehr Betriebe jetzt umsteuern.

2. Welche Technologien es gibt und wie ausgereift sie sind

Großwärmepumpen, Elektrodenkessel (E-Kessel) und Wärmespeicher gelten als Schlüsseltechnologien für die elektrische Wärmeversorgung in Industrie und Gewerbe. Wir zeigen, für welche Temperaturbereiche und Anwendungen sie sich heute schon bewährt haben, wo die technischen Grenzen liegen und wie sich beide Technologien sinnvoll kombinieren lassen.

3. Was bei der Planung zu beachten ist

Wer Wärme elektrifiziert, erhöht seinen Stromverbrauch deutlich. Das hat Folgen: Der Netzanschluss muss mehr Leistung hergeben, neue Lastspitzen treiben die Netzentgelte in die Höhe, und im schlimmsten Fall frisst die höhere Stromrechnung die Einsparungen beim Gas wieder auf. Wir erklären, welche Faktoren Sie vor der Investition prüfen sollten, damit die Rechnung am Ende aufgeht.

4. Klug elektrifizieren: Wärme als Flexibilitätsquelle nutzen

Richtig geplant, wird die elektrische Wärmeversorgung vom Kostentreiber zum Hebel. Denn Wärmepumpen, E-Kessel und Wärmespeicher lassen sich gezielt dann betreiben, wenn Strom günstig ist, und schaffen so zusätzliche Flexibilität im Betrieb. Das zahlt sich nicht nur am Strommarkt aus, sondern perspektivisch auch mit Blick auf die geplante Neuregelung der Sondernetzentgelte. Mit unserer Analyse- und Planungssoftware enerkii OS zeigen wir live, wie enerkii Betriebe dabei unterstützt, das volle Potenzial ihrer elektrifizierten Wärme auszuschöpfen.

5. Q&A

Zeit für Ihre Fragen: Wir beantworten konkrete Fälle aus Ihrem Betrieb und geben Orientierung für die nächsten Schritte.